1. Herren: Rückblick auf die Saison in der 2. Bundesliga Feld

An dieser Stelle wollen wir die Feldsaison der 1. Herren Revue passieren lassen.

Den Hallenaufstieg in die 1. Bundesliga Halle im Rücken, machten wir uns trotz Corona Pandemie auf, die Feldsaison der 2. Bundesliga so gut wie möglich zu Ende zu bringen. Wir hatten im März bereits wochenlang intensiv trainiert, zuerst in Kleingruppen, dann in kompletter Mannschaftsstärke. Und wir waren fest gewillt, die Rückserie „zu rocken“. Dann jedoch ereilte uns der Corona-bedingte Stopp und nach monatelangem Warten starteten wir erneut in die Vorbereitung. Nach den Sommerferien ging es dann final los. Als 5. der Vorrundentabelle machten wir uns Hoffnung, in die Top 5 vorzustoßen, was einem Kampf um den Aufstieg gleichgekommen wäre. Schlussendlich landeten wir aufgrund vieler unglücklich vergebener Punkte leider nur auf Platz 9, was uns nach der Winterpause um den Verbleib in der Klasse spielen lässt.

An einem sonnigen Samstag ging es um 9 Uhr (Treffpunkt wie gewohnt das E.R.B Autohaus) los, um das langersehnte erste Spiel der Feldsaison gegen Schwarz-Weiß Neuss zu bestreiten. Doch das Spiel lief anders als geplant, denn trotz guter erster Halbzeit lagen wir mit 1:0 hinten. Doch dieser Zwischenstand hinderte uns nicht, ein gutes Hockeyspiel abzuliefern. Man sah allen Beteiligten an, dass die Freude wieder Hockeyspielen zu können deutlicher monumentaler war, als sich um den Endstand den Kopf zu zerbrechen Denn trotz gutem und konzentriertem Hockey verloren wir schlussendlich mit 2:1. Beide Gegentore waren Ecken und somit wenigstens nicht aus dem Spiel heraus gefallen und Robert verwandelte eine unserer Ecken.

Wir hatten uns vorgenommen, daraus zu lernen und so trainierten wir fleißig auf unser erstes Heimspiel hin, das am 12 September ausgetragen wurde. Stellvertretend für alle Heimspiele möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Zuschauern bedanken. Ihr habt uns immer großartig supportet und nach vorne gepeitscht. Das 5:5 gegen den Tabellen-Zweiten BlauWeiß Köln war irgendwie ein Spiegelbild der gesamten Rückrunde. Nach furiosen 45 Minuten führten wir völlig verdient 5:1 gegen den Favoriten. Danach fehlte uns vorne etwas das Schussglück, und wir mussten hinten einige dumme Gegentore einfangen. Am Ende hatten wir 2 Punkte verloren, da waren wir uns alle einig.

Trotzdem gingen wir erhobenen Hauptes vom Feld und nahmen uns einiges für das darauffolgende Dopppelwochenende im Westen vor. Gegen Schwarz-Weiß Köln verspielten wir leider wieder eine Führung und trennten uns 2:2. Der Ausgleichstreffer fiel dabei 35 Sekunden vor Schluss. Mit viel Euphorie und voller Tatendrang motivierten wir uns, gegen Marienburg am folgenden Tag, die 3 Punkte einzufahren. Auch hier führten wir nach souveränem Spiel mit 3:1 zur Halbzeit und verloren dennoch sehr unglücklich mit 3:4. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir uns vorgenommen hatten, in der Rückserie 4 – 5 Jugendspieler in die 1. Herren hochzuziehen. Die Jungs haben es in Summe echt gut gemacht. Auch hatten wir einige temporäre Verluste zu verkraften. Chris Franik verließ uns berufsbedingt Richtung Mainz, genau wie Anton Schumacher und Claudius Kröger, die es zeitweise nach Wien oder Barcelona zog.

Im nächsten Heimspiel spielten wir gegen Klipper zuhause und gerieten schnell 0:2 in Rückstand. Doch wir zeigten Moral und glichen 1 Minute vor Schluss zum 2:2 aus.„Glück im Unglück“, denn eigentlich hätten wir uns einen Sieg verdient gehabt.

Die nächsten 2 Matches gingen beide verloren, obgleich wir in Normalform und mit vollständigem Kader sicherlich besser abgeschnitten hätten. So sollte es in das letzte Spiel gegen den Tabellen-Vierten, den DSD Düsseldorf gehen. Die Wochen vorher hatte Jan Alex seine Bereitschaft erklärt, nochmals die Hockeyschuhe zu schnüren und auch Anton war wieder an Bord. Mike hatte die Devise ausgegeben, alles zu geben und über den Kampf ins Spiel zu finden. Und genau das setzten wir um. Wir fighteten um jeden Meter. Zweimal konnte Düsseldorf egalisieren, doch das bessere Ende sollte bei uns sein. 45 Sekunden vor Schluss nagelte Jan eine Ecke zum 3:2 in den Kasten. Der Jubel und die Erleichterung war auf dem Platz und auf den Rängen zu spüren und auch zu hören. Alles in allem wäre in der gesamten Rückserie bestimmt mehr drin gewesen. Häufig waren wir besser, konnten den Sack nur nicht zumachen. Trotzdem schließen wir die Serie mit einem Erfolgserlebnis ab, das uns motiviert und mit Leidenschaft in die Hallensaison in der 1. Bundesliga gehen lässt

Ein ganz großes Dankeschön an unseren Staff! An unseren Trainer Mike Wiebe, der trotz der schwierigen Saison uns stets gefordert und uns weiterentwickelt hat. An Wiebke Meihorst, die eine super Arbeit als Physiotherapeutin geleistet hat. An Sylke Stünkel, die uns immer super betreut hat und gerade für die Jugendspieler immer ein offenes Ohr hatte. An Karl-Heinz Eidenschink, der nicht nur unser langjähriger Sponsor und Betreuer ist, sondern auch Motivator und Tröster bei verlorenen Punkten.

Und wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unserem langjährigen Unterstützer, Förderer und vor allem dem Präsidenten des DHC, Hans-Hermann Alex. Du hast uns 15 Jahre lang begleitet und stets an unsere sportlichen Leistungen geglaubt. Auf die nächsten Jahrzehnte als Zuschauer mit Deiner Lebensdauer! Wir freuen uns, mit Euch allen die 1. Liga Halle zelebrieren zu können.

In diesem Sinne “Tschau, bis bald”
Eure 1. Herren

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