Rückblick: Wilhelm-Hirte-Cup 2009
Rasennixe, Hockeyperle, Knipser, Dribbelmaschine, Hockeygott, Aggi-König und VI-Player
… gaben sich beim achten Wilhelm Hirte Cup am 5. und 6. September die Ehre. Und das mit einem Altersdurchschnitt von acht Jahren – rechnet man die zahlreichen Betreuerinnen und Betreuer, Eltern, Grosseltern, Helferinnen und Helfer nicht mit.
War der Wettergott dieses Jahr auch gerade irgendwo anders als Fan beschäftigt, schon die ersten kleinen Sportler vom UHC Hamburg, die ihre Zelte auf der (feuchten) Wiese aufbauten, trotzten mit kräftigen Schlachtgesängen der Kälte.
Laut Peter Busche sei übrigens die Sonnenschneise (mit kurzen Ausnahmen) am Himmel über dem DHC der höchste organisatorische Aufwand der Veranstaltung gewesen. Mal abgesehen von „Kleinigkeiten“ wie Parkplatzaufsicht, Müllentsorgung und ähnlichen logistischen Kraftaufwänden, die von Ulf Hoppe tadellos im Hintergrund gemanagt wurden.
Altgediente Hockeyeltern, das Ehepaar Schwerdtfeger, spazierten voller Erstaunen über die vielen kleinen Talente über die Anlage: „Jetzt sind ja die, die wir noch als Jugendliche kennen, schon die Eltern am Spielfeldrand“. So was nennt man demographischen Wandel in der Hockeyfamilie.
Der sich übrigens auch bei den Schiris deutlich bemerkbar macht: Die Spieler vom letzten und vorletztem Jahr haben in ihren gelben Schiri T-Shirts einen super guten Job gemacht und hatten zudem ein echtes Konditionstraining. Und Konflikttraining!!!!
Beeindruckend, wie energisch sich die Schiris vor allem gegen ‚Anfeindungen’ von draußen durchgesetzt haben. Da war es manches Mal hilfreich, dass Britta Rademacher und Tanja Welte-Haake mit Argusaugen das Treiben beobachteten, und sich – wenn nötig – postwendend hinter ihr Schiriteam stellten.
Eine – wie imme –- runde Organisation um Maria Runde, Matthias Deckert, Ulf Baumgarten, Ralf Kowalewski, Claudia Butzkies, Martina Deckert, Dina Baumgarten und die unermüdliche Astrid Saenger lieferte ein perfektes Rahmenprogramm, eine leckere Dauerverköstigung und eine Abendveranstaltung der besonderen Art: Die neue Sparte des DHC, Lacrosse, stellte sich auf dem Kunstrasen im Flutlicht vor. Da durfte dann jeder, der immer noch nicht genug hatte vom Rennen, auch mal den „Stock mit Netz dran“ ausprobieren.
Hockeyspieler sind wohl so was wie Bewegungstalente“, so Zitat einer Lacrosse-Spielerin. Mit den freundlichsten Grüßen der Stadt Hannover sorgte dann auch dieses Jahr ein herrliches Feuerwerk im Großen Garten für die letzten – wenn inzwischen auch müden – begeisterten Blicke aus Kinderaugen.
Ein herrlicher Turniertag, mit einem erfreulich gelangweilten Turnierarzt Karsten Glockemann, der seine Tochter nur selten beim Einsatz bei den C-Mädchen bewundern konnte, fand einen gemütlichen Ausklang - mit mehr oder weniger schlafenden Kindern und zufriedenen Eltern beim Plausch mit vielen alten Bekannten.
Der Sonntag gipfelte dann in spannenden Endspielen. Die C- Knaben des DHC vergaben trotz eines perfekten Tors – in die obere rechte Torecke- von Klaudius Höhne ihre große Chance Turniersieger zu werden und mussten nach einem blutdruckfördernden Penalty – Schießen gegen den UHC als zweiter Sieger vom Platz gehen.
Insgesamt haben sich unsere ‚Roten’ fantastisch geschlagen: Knaben C II Platz 2, Knaben C I Platz 5, Mädchen C I Platz 2und Mädchen C II Platz 8, Knaben D Platz 5, Mädchen D I Platz 7 und Mädchen D II Platz 8 Bei der Siegerehrung durch Astrid Saenger gab es dann aber letztlich nur Gewinnerinnen und Gewinner. Und das ist wohl das Schönste am Wilhelm Hirte Cup – am Ende fahren alle, um ein tolles Erlebnis reicher geworden, nach Hause.
Vielen Dank den “fleißigen Händen” im Hintergrund.




