Golfabteilung des DHC Hannover
1. Jahres-Lochspiel / Match Play 2011 --- DHC Hannover
Liebe DHC Golfer,
pünktlich zum 100 jährigen Vereinsjubiläum wollen wir wie angekündigt in diesem Jahr ein Matchplay starten das zusätzlich zum traditionellen DHC Golfturnier gespielt wird.
Für diejenigen, die Matchplay-Turniere noch nicht kennen und dieses Jahr vielleicht das erste Mal teilnehmen wollen, gibt es nachfolgend eine kurze Erläuterung.
Im Matchplay spielt man nicht gegen sein eigenes Handicap, wie bei einem Stableford Turnier. Hier spielt man direkt gegen den Gegner und zwar Lochweise im sogenannten Lochwettspiel. Das Matchplay-Turnier wird im k.o.-System durchgeführt, wobei die Gegner der ersten Runde ausgelost werden.
Zu Beginn eines Lochspiels muß ermittelt werden, welcher Spieler wieviel Schläge vor hat. Hierzu werden von beiden Gegnern die Spielvorgaben ermittelt (wie beim Zählspielturnier). Die Differenz multipliziert mit 3/4 ergibt dann die Anzahl Löcher, an der der Spieler mit dem höheren Handicap einen oder im sogar zwei Schläge mehr spielen darf.
Hat ein Gegner eine Spielvorgabe von 16 und der Gegner Vorgabe 24, dann ist die Differenz 8. Diese wird mit 3/4 multipliziert, so dass der Spieler mit Spielvorgabe 24 genau an 6 Löchern einen Schlag mehr spielen darf. Welche Löcher das sind, wird an Hand der Vorgabe der Bahnen ermittelt (6 schwersten Bahnen).
Die Partei, die an einer Spielbahn die niedrigere Schlagzahl ("Score") erzielt hat, gewinnt das Loch und erhält einen Punkt. Haben beide Parteien denselben Score gespielt, so wird das Loch geteilt, beide Parteien erhalten einen halben Punkt. Das Wettspiel gewinnt die Partei, die über die festgesetzten Runden die meisten Löcher gewonnen hat. Steht es nach dem letzten zu spielenden Loch Unentschieden ("all square") und muß ein Sieger ermittelt werden, so kommt es zu sogenannten Extralöchern. Hierbei wird so lange weitergespielt, bis ein Spieler ein Loch und damit das Match gewinnt. ( Auch die Spielvorgabe beginnt von vorn )
Falls bereits vor Ende der festgesetzten Runden ein Spieler uneinholbar führt, so wird das Lochspiel in der Regel beendet. Beträgt der Vorsprung eines Spielers zum Beispiel drei Punkte, sind aber nur noch zwei Löcher zu spielen, so spricht man von einem Endergebnis von "3 und 2" (= 3 auf und noch 2 zu spielen). Umgangssprachlich wird dies gelegentlich zu "3 auf 2" verkürzt. Bei einem Match über 18 Löcher ist somit der höchstmögliche Sieg "10 und 8" und der knappste "1 und 0", wobei die sprachliche Verkürzung zu "1 auf" üblich ist.
Ist die Anzahl der zu gewährenden Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden Löcher, so findet notwendigerweise eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man sich am Schwierigkeitsgrad der einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt wird. Die Vorgabeschläge werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch zugeteilt.
Eine Besonderheit beim Lochspiel ist es, dass man dem Gegner Schläge oder ganze Löcher schenken kann. Ein geschenkter Schlag gilt als eingelocht, ein geschenktes Loch gilt als gewonnen für den "Beschenkten". Normalerweise schenkt man das Loch nur, wenn man selber keine Chance mehr sieht es zu gewinnen. Geschenkte Schläge bringen zum Ausdruck, dass man sicher ist der Gegner hätte den Ball sowieso eingelocht. Das gezielte Schenken kann aber auch eine Taktik sein, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen.
Teilnahme und Anmeldung
Teilnehmen können alle Mitglieder des DHC Hannover bis Handicap 54. Spieler mit einem Handicap von 37 bis 54 starten mit Handicap 36. Gespielt wird mit einer 3/4 Vorgabe. Das Starterfeld ist auf 64 Personen begrenzt und das Nenngeld beträgt 10,-- Euro. Es gilt das Müllerprinzip
Meldeschluß ist Sonntag der 15 Mai 2011 bei Peter Busche unter
buschedhc@aol.de oder 0172-7389720.
Ablauf
Gespielt wird auf den Plätzen der Spieler. Sollten also zwei Gegner aus Langenhagen kommen wird auch in Langenhagen gespielt.
Beispiel:
Ein Spieler aus Garbsen ein Spieler aus Isernhagen : Beide Spieler einigen sich auf einen Heimatplatz wobei der Heimatspieler sich zu 50 % am Greenfee des Gastspielers beteiligt. Oder es wird ein neutraler Platz gewählt und jeder zahlt sein Greenfee selbst. Können sich die Spieler nicht einigen wird von der Spielleitung ein Platz im Umkreis ( ca. 50 km ) von Hannover gelöst. ! Es gelten die Regeln des DGV bzw. des Platzes.
Die Sieger werden im Rahmen des Weihnachtsbrunches im DHC geehrt.
Die Spielleitung Peter Busche & Steffen Engelhardt



